…mit einem weichen Kern

Und schon wieder ist eine Woche um…
Ich merke gar nicht, wie die Zeit vergeht. Den ganzen Tag sitze ich drinnen am Schreibtisch und zeichne, und zeichne, und zeichne. Suche Referenzbilder. Und zeichne. Manchmal sitze ich auch vor einem leeren Blatt Papier. Dann zeichne ich nicht, aber würde gerne…und dann zeichne ich und radiere es wieder weg.
Das ist dann etwas frustrierend.

Aber zum Glück gibt es einige wenige Aktivitäten, die ich mir zugestehe. Man kann ja schließlich nicht die ganze Zeit arbeiten!
Dienstags zum Beispiel hab ich nachmittags bis abends Gruppenstunden. Freitags gehe ich zur Arbeit und fahre 10 Stunden Auto anstatt 10 Stunden zu zeichnen.

Und dieses Wochenende habe ich mit ein paar von den lieben Leuten bei den Pfadis eine Wanderung gemacht.
Mit der Bahn nach Ahrensburg und zurück durchs Tunneltal. Es war ganz schön kalt und nass.
Aber auch ganz schön schön :-) Und danach haben wir selbstgemachten Grünkohl gefuttert.

Montags ist bei uns zuhause immer Nudeltag, und da ich sonst nur zu wenig zu gebrauchen bin, hab ich heute für meine Familie gekocht. Fussili con Bolognese und – weil ich noch was besonderes machen wollte – zum Nachtisch heiße Schokomuffins mit flüssigem Kern, dazu Vanille- und Walnußeis.

Zum hineinlegen!

Aber ich glaube, ich muss jetzt erstmal zwei Wochen fasten.

Und jetzt muss ich weiter arbeiten.

Samstag…halb sieben.

Ich war am Samstag beim Friseur.
Chrissy hatte mir schon so lange von ihrer Friseurin in Lüneburg vorgeschwärmt, dass ich dort einfach mal hin musste!
Und da meine Farbe mal wieder fast halb rausgewachsen war, kam mir das ganz gelegen.
Vorher hatte ich erst ein Mal mein Haar beim Friseur färben lassen (ich nenne es gerne den Kuhflecken-Unfall) und es seither immer selbst gemacht, aber ich probier ja gern mal was neues aus.
Also stand ich am Samstag um halb sieben auf.
…am Samstag. Um. Halb. Sieben.

…und traf mich mit Chrissy am HBF um nach Lüneburg zu fahren.
Der Tag fing super damit an, dass ich mir eine falsche Ergänzungskarte kaufte. Aber dem HVV spendet man doch gern ein paar Euro.
(Blöde Automaten. Ich werde dieses System niemals wirklich verstehen)

Das Wetter in Lüneburg war genau so grau und piselig wie in Hamburg und wir waren zehn Minuten zu früh beim Friseur, daher mussten wir vor der Tür warten.
“Hier wird man wenigstens nicht nass” – Chrissy (3-4 Mal während wir vor dem Eingang warteten)

Vom Laden selbst war ich sehr positiv überrascht.
Eine Filiale von Ryf of Switzerland, denen ich bisher eigentlich eher negativ gegenüber stand, weil man bei dem Logo sich nicht sicher sein kann, was das für ein Wort ist, geschweige denn, wie man es ausspricht.
Ja, das ist ein Grund für Antipathie.
Jedenfalls für angehende Designer ;-)
Naja, jedenfalls war der Laden echt hübsch!
Großer Raum mit hoher Decke mit sichtbaren alten Holzbalken, weiße Wände, zwei riesige Kronleuchter…einfach sehr geschmackvoll in weiß und rot gehalten.

Chrissys Friseurin, Dörte, war eine sehr nette und kompetente Frau. Etwas flippig, nahm kein Blatt vor dem Mund, einfach sehr sympathisch.
Der Friseurbesuch dauerte von 9 – 15 Uhr.
Die meiste Zeit war Dörte mit Chrissy beschäftigt, die von einem rot-Versuch wieder blond werden wollte. Das dauert nun mal.

Ich will euch gar nicht mit Details langweilen.
Das Ende vom Lied war, dass wir beide sehr glücklich (und mit leeren Taschen) aus dem Laden gingen – es hat sich wirklich wirklich gelohnt! :-)

Wie ich die Farbe liebe!
Ich weiß schon, wo ich das nächste Mal zum Friseur gehe :-)

Aber ich halte mich mal wieder selbst vom Arbeiten ab.
Bin gerade dabei “Das Erbe des Meisterdiebs” zu digitalisieren, damit ich weiß, wie der Text später stehen wird, und ich meine Illustrationen demnach abstimmen kann.

Holladrio.

 

Dschingelbälls

In der Vorweihnachtszeit war ich ziemlich weihnachtlich fleißig.

Hier kommt nur ein kleiner Einblick, ich hab keine Lust viel zu schreiben…nächstes Jahr wieder ;-)

Oh mein Gott – jetzt geht es los!

Heute war meine Konzeptprüfung!
Kaum vorstellbar, was wir für fünf Minuten reden alles vorbereitet haben…

Seit dem Sommer hatten wir den Kurs “Konzept und Präsentation”, bei einem Dozenten Namens Jan.
Der hat das auch wirklich gut gemacht, ein etwas schräger Vogel, der häufig mal gestreiftes mit gestreiftem kombiniert hat.
Aber sehr gekonnt ;-)
Mit Jan hatte jeder in den letzten Monaten das ein oder andere Mal auf dem roten Sofa Platz genommen und mit ihm die Idee seiner Abschlussarbeit besprochen. Er hatte alle Seiten mit einem Beleuchtet, Schwachstellen aufgezeigt und Stärken hervorgehoben, denen man sich nicht bewusst war.
Für die Präsentationsvorbereitung gab es dazu noch einige Aufgaben.
Das eine Mal sollte jeder in den Unterricht kommen, wie er zur Konzeptpräsentation erscheinen würde und sein Outfit vorstellen.
Und ein anderes Mal sollten wir einander gegenseitig Präsentationsfolien gestalten, die bestmöglich die Persönlichkeit widerspiegelt. Die für einen gestaltete Folie durfte jeder dann noch überarbeiten oder komplett umgestalten, wenn es gewünscht war, um daraus dann seine Präsentation für die Konzeptprüfung zu basteln.
Daraus wurde nach und nach ein stimmiges Komplettpaket.
Bei mir hieß das, ich stand heute auf der Matte für mein Fünf-Minuten-Gespräch mit Jan und unserem Schulleiter, in den Farben Schwarz, Weiß, Rot, Blau. Die für mich gemachten Folien waren schon so gut, dass ich nur minimalste Veränderungen vorgenommen hatte, und auch der Inhalt der Folien war von Jan vorher abgesegnet worden.
Als Highlight hatte ich mir gestern noch die Fingernägel entsprechend lackiert und mit Alex meine Präsentation geübt.

Man kann sich nicht vorstellen, wie nervös ich schon bei ihm war!

Aber als ich heute in die Präsentation ging und da saß, war es plötzlich total entspannt. Ich hab einfach meine Sachen erzählt und die beiden haben zugehört und hin und wieder was kommentiert.
Ich hatte aber auch ein Glück, denn es stelle sich heraus: Mein Schulleiter ist ebenfalls ???-Hörer und so musste ich gar nicht so viel erzählen :-)

Ja, und jetzt geht es los.
Bis Mitte März habe ich jetzt Zeit, an meiner Aufgabe zu arbeiten.
Und wer es noch nicht weiß: Ich habe mich für eine Folge entschieden!

Das Erbe des Meisterdiebs

Drückt mir die Daumen, dass alles gut läuft.

vera.



Besonders besonders…

…ist für mich meine liebste Freundin Lisa.
Die hatte gestern Geburtstag (alles Gute nochmal :-) ) und da habe ich immer einen hohen Anspruch an mich selbst, was das Geschenk angeht. Manchmal erfülle ich den nicht, aber dieses Mal bin ich recht zufrieden mit mir!

Und zwar hat sie von mir dieses Jahr ein Sonntagsbrunch im Café del Sol bekommen, dazu zwei Paar Ohrringe (unter anderem eins mit zwei mega putzigen Eulen) und dann noch einen Haufen alter und neuerer Fotos von mir / uns und Freundinnen / Freunden.
Wichtig zu beachten ist natürlich auch, dass ich das Kästchen, worin die Ohrringe verstaut waren, selbst gebastelt hab, und da bin ich ein bisschen stolz drauf.

Und die Gutschein-Karte war auch halb selbst gebastelt…ich alte Edgar-Cards Verwerterin…

Ja und so sah es dann am Ende aus.
Oh mein Gott, wie ich mich auf Weihnachten freue :-) Ich LIEBE Geschenke einpacken! Ich bin zwar überhaupt kein Menschen, der besonders gut mit Schere und Klebe umgehen kann, aber ich bin bemüht.
Ich bin eher ein Pinsel-und-Farben-Mensch, denn wenn da was schief geht, bezeichne ich es als Stilmittel und sau noch ein bisschen mehr rum, damit niemand was dagegen sagen kann *frechgrins*

Ich hab gerade tierisch Lust zu singen und bin dummer Weise auch nicht müde, weil ich vorhin mein 20-Minuten-Nickerchen auf 2 Stunden ausgedehnt habe ohne es zu wollen…
Aber ich war auch wirklich müde!
Ich bin sogar in der Uni heute kurz eingeschlafen. Unser neuer Dozent, der uns Steuerrecht beibringt, hat ne Stimme wie Kermet der Frosch im Stimmbruch…schlimm! 

Naja…singen.
Ich hab vorhin The voice of germany gesehen und die Show hat mir wirklich gut gefallen :-)

Vielleicht sollte ich schlafen gehen, morgen ist nämlich unser erste Drehtag für “Double trouble” – aber ich bin gerade mega aufgekratzt.

vera.