Exhausted.
Alsterwasser, gefroren
Gestern war ich in der Uni um mit meinem Dozenten zu sprechen und ihm meinen Fortschritt zu zeigen.
Danach bin ich anstatt zum Stephansplatz die Straße runter zur Alster gegangen, habe sie Richtung Hotel Atlantik überquert und mich dabei königlich gefreut.
Die Sonne schien vom blauen Himmel und ein kalter Winterwind wehte.
Es war echt schön – besonders der kleine Spaziergang nach so vielen Tagen am Schreibtisch. Auch wenn ich alleine war, hab ich es sehr genossen :-)
Mit meiner Arbeit komme ich voran.
Ich habe inzwischen alle Zeichnungen fertig gestellt und habe vorgestern angefangen, sie zu colorieren.
Momentan hab ich ein paar Probleme mit meinem Grafiktablet, die leider hin und wieder mal auftreten. Die sind lästig, aber ich hoffe, dass sie sich bald in Wohlgefallen auflösen.
Hier wieder eine kleine sneak preview
…mit einem weichen Kern
Und schon wieder ist eine Woche um…
Ich merke gar nicht, wie die Zeit vergeht. Den ganzen Tag sitze ich drinnen am Schreibtisch und zeichne, und zeichne, und zeichne. Suche Referenzbilder. Und zeichne. Manchmal sitze ich auch vor einem leeren Blatt Papier. Dann zeichne ich nicht, aber würde gerne…und dann zeichne ich und radiere es wieder weg.
Das ist dann etwas frustrierend.
Aber zum Glück gibt es einige wenige Aktivitäten, die ich mir zugestehe. Man kann ja schließlich nicht die ganze Zeit arbeiten!
Dienstags zum Beispiel hab ich nachmittags bis abends Gruppenstunden. Freitags gehe ich zur Arbeit und fahre 10 Stunden Auto anstatt 10 Stunden zu zeichnen.
Und dieses Wochenende habe ich mit ein paar von den lieben Leuten bei den Pfadis eine Wanderung gemacht.
Mit der Bahn nach Ahrensburg und zurück durchs Tunneltal. Es war ganz schön kalt und nass.
Aber auch ganz schön schön :-) Und danach haben wir selbstgemachten Grünkohl gefuttert.
Montags ist bei uns zuhause immer Nudeltag, und da ich sonst nur zu wenig zu gebrauchen bin, hab ich heute für meine Familie gekocht. Fussili con Bolognese und – weil ich noch was besonderes machen wollte – zum Nachtisch heiße Schokomuffins mit flüssigem Kern, dazu Vanille- und Walnußeis.
Zum hineinlegen!
Aber ich glaube, ich muss jetzt erstmal zwei Wochen fasten.
Und jetzt muss ich weiter arbeiten.
Samstag…halb sieben.
Ich war am Samstag beim Friseur.
Chrissy hatte mir schon so lange von ihrer Friseurin in Lüneburg vorgeschwärmt, dass ich dort einfach mal hin musste!
Und da meine Farbe mal wieder fast halb rausgewachsen war, kam mir das ganz gelegen.
Vorher hatte ich erst ein Mal mein Haar beim Friseur färben lassen (ich nenne es gerne den Kuhflecken-Unfall) und es seither immer selbst gemacht, aber ich probier ja gern mal was neues aus.
Also stand ich am Samstag um halb sieben auf.
…am Samstag. Um. Halb. Sieben.
…
…und traf mich mit Chrissy am HBF um nach Lüneburg zu fahren.
Der Tag fing super damit an, dass ich mir eine falsche Ergänzungskarte kaufte. Aber dem HVV spendet man doch gern ein paar Euro.
(Blöde Automaten. Ich werde dieses System niemals wirklich verstehen)
Das Wetter in Lüneburg war genau so grau und piselig wie in Hamburg und wir waren zehn Minuten zu früh beim Friseur, daher mussten wir vor der Tür warten.
“Hier wird man wenigstens nicht nass” – Chrissy (3-4 Mal während wir vor dem Eingang warteten)
Vom Laden selbst war ich sehr positiv überrascht.
Eine Filiale von Ryf of Switzerland, denen ich bisher eigentlich eher negativ gegenüber stand, weil man bei dem Logo sich nicht sicher sein kann, was das für ein Wort ist, geschweige denn, wie man es ausspricht.
Ja, das ist ein Grund für Antipathie.
Jedenfalls für angehende Designer ;-)
Naja, jedenfalls war der Laden echt hübsch!
Großer Raum mit hoher Decke mit sichtbaren alten Holzbalken, weiße Wände, zwei riesige Kronleuchter…einfach sehr geschmackvoll in weiß und rot gehalten.
Chrissys Friseurin, Dörte, war eine sehr nette und kompetente Frau. Etwas flippig, nahm kein Blatt vor dem Mund, einfach sehr sympathisch.
Der Friseurbesuch dauerte von 9 – 15 Uhr.
Die meiste Zeit war Dörte mit Chrissy beschäftigt, die von einem rot-Versuch wieder blond werden wollte. Das dauert nun mal.
Ich will euch gar nicht mit Details langweilen.
Das Ende vom Lied war, dass wir beide sehr glücklich (und mit leeren Taschen) aus dem Laden gingen – es hat sich wirklich wirklich gelohnt! :-)
Wie ich die Farbe liebe!
Ich weiß schon, wo ich das nächste Mal zum Friseur gehe :-)
Aber ich halte mich mal wieder selbst vom Arbeiten ab.
Bin gerade dabei “Das Erbe des Meisterdiebs” zu digitalisieren, damit ich weiß, wie der Text später stehen wird, und ich meine Illustrationen demnach abstimmen kann.
Holladrio.
Dschingelbälls
In der Vorweihnachtszeit war ich ziemlich weihnachtlich fleißig.
Hier kommt nur ein kleiner Einblick, ich hab keine Lust viel zu schreiben…nächstes Jahr wieder ;-)









































